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am 17.01.2011 17:32 , Klicks: 6348

Die Macht der Kontraste

Warum Sie in manchen Kleidungsstücken blass aussehen

Ein schwarzer Anzug steht Ihnen nicht. Diesen Satz haben Sie vielleicht schon dutzendmal gehört. Und das nicht nur von wohlmeinenden Verkäufern, sondern auch von Freunden, Bekannten und vielleicht auch Ihrer Frau. Und wirklich: wenn Sie sich dann doch in das dunkle Textil hüllen, sehen Sie aus, als seien Sie gerade dem Grab entstiegen. Aber es wird noch komplizierter. Da haben Sie vielleicht einmal in eine gute Farbberatung investiert. Sie wissen genau,welches Ihre Farben sind. Und trotzdem: der Effekt ist nicht der gewünschte.

Nun, was oft vernachlässigt wird, ist, dass die Farbe nicht das Einzige ist, was eine Wirkung auf den Betrachter hat. Denken Sie mal an Ihren Fernseher. Der hat nicht nur einen Regler für Farbe, oder? Sondern auch einen für Kontrast.

So kommt es, dass ein helles Hemd manchmal ungünstiger wirkt als ein kräftigeres in dem gleichen Farbton. Welches Maß an Kontrast zu Ihnen passt, ist vor allem von zwei Faktoren abhängig: von Ihrem Hautton und Ihrer Haarfarbe. Nun, letztlich werden Sie entweder ein eher gedämpfter Kontrasttyp sein, oder Sie strahlen Kontraste geradezu aus. Die Aufgabe Ihrer Kleidung ist nun, Ihnen ein wenig Vitalität zu verleihen und den Blick auf Ihr Gesicht zu lenken. Klingt kompliziert? Ist es auch. Optimalerweise greifen Sie zudem den Farbton Ihrer Haare im Outfit auf – nicht exakt, aber was die grobe Grundrichtung anbelangt. So kann etwa eine hell goldfarbene Krawatte zu blonden Haaren Wunder wirken.

Aber grob vereinfacht kann man sagen, dass ein eher kontrastarmes Gesicht mit einem sehr geringen Abstand zwischen Haut- und Haarton von starken Kontrasten geradezu erschlagen wird. Gehören Sie zu dieser Kategorie und sehen Sie im dunkelgrauen Anzug zu blass aus, versuchen Sie einen in einer Nuance heller. Auch sollten Sie sich weiße oder schwarze Hemden zweimal überlegen. Gut sind hingegen leichte Farben, aber auch hier sollten Sie starke Kontraste meiden. Ton in Ton kann Wunder wirken, vor allem, wenn die Farben Ihrer Kleidung die Ihres Hauttons aufnehmen.

Haben Sie helle Haut und sehr dunkle Haare? Greifen Sie ruhig zu kräftigen Farben und Kontrasten. Der Anzug kann gar nicht dunkel genug sein, die Krawatte darf ruhig einen farbigen Akzent setzten. Sie können es sich erlauben. Und: Sättigung, immer wieder Sättigung. Finger weg von Pastellfarben. Sie haben mit kräftigem Kontrast eine ungeheure Präsenz, die Ihnen garantiert bei der nächsten geschäftlichen Verhandlung sehr zugute kommen wird.

Ist Ihre Haut eher dunkel, Ihre Haare ebenfalls, so setzen Sie ruhig gezielt Kontraste, zum Beispiel durch ein besonders helles Hemd. Weiß ist hier der Klassiker. Das kontrastiert mit Ihrem Gesicht. Dazu eine einfarbige Krawatte, möglichst in einem dunklen Ton. Ihre Hut erhält einen tiefen Glanz und das Gesicht wirkt vital. Welche Farben sich dafür eignen, kann Ihnen Ihr Farbberater sehr gut erklären.

Ein scheinbarer Problemfall ist goldblondes Haar bei heller Haut. Und doch: die Lage ist keineswegs aussichtslos. Während ein wenig Farbe nicht verkehrt ist, sollten Sie ruhig einen Gold- oder Orangeton in Ihr Outfit aufnehmen. Das korrespondiert optimal mit Ihrer Haarfarbe und lenkt die Aufmerksamkeit auf Ihr Gesicht. Sie gehören dann auch zu den wenigen Menschen, an denen goldene Manschettenknöpfe gut aussehen könnten. Insbesondere die Krawatte ist dafür hervorragend geeignet. Übrigens: goldene und orangefarbene Krawatten passen am besten zu hellblauen Hemden.

Bei mittleren Kontrasten kann man sich auch gut an der Augenfarbe orientieren. Sind die Augen kräftig braun oder blau, kann man diesen Farbkontrast mit ebenso kräftigen Tönen wieder aufnehmen. Wohlgemerkt: es geht hier nicht unbedingt darum, welche Farben Ihnen stehen, sondern wie. Tragen Sie zu starke Kontraste, werden sie optisch Ihrem Gesicht Farbe entziehen.

Nun, natürlich wird mit diesen paar Tipps aus Ihnen nicht gleich ein Model. Aber vielleicht lässt sich ja der ein oder andere Fehlkauf vermeiden.

Lesen Sie hier weiter im Krawatten-Blog..



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